Neuerscheinung: Allgäu Wandern für die Seele

Meine Belegexemplare waren schon länger da, jetzt ist mein neuester Titel Allgäu Wandern für die Seele auch im Buchhandel erhältlich. Wie der Name der wunderschön gemachten Reihe des Droste-Verlags verrät, handelt es sich um einen reinen Wanderführer. Vor lauter Freude bin ich gleich nochmals ins Trettachtal zum Christlessee gewandert, um ein passendes Buch-vor-Landschaft-Foto machen zu können. Die Sommertour im Buch führt übrigens noch weiter, durch den romantischen Hölltobel ins Bergbauerndorf Gerstruben hinauf – eine tolle Tour, die ich nur empfehlen kann!

Buch Allgäu Wandern für die Seele vor dem Christlessee

Das Reihenkonzept des Droste-Verlags sieht fünf Arten von Wanderungen vor:

  • Auszeittouren mit herausragenden Naturschönheiten
  • Panoramatouren mit beeindruckender Aussicht
  • Verwöhntouren mit besonders guter Einkehr
  • Entschleunigungstouren mit besinnlichen Ruheorten und
  • Erfrischungstouren, die am Wasser entlang führen.

Da wir im Allgäu mit herausragender Naturschönheit, Panorama und Wasser reichlich verwöhnt sind, konnte ich bei der Zusammenstellung der Wanderungen für die Seele aus dem Vollen schöpfen. Dabei habe ich darauf geachtet, das Allgäu auch von seinen weniger bekannten Seiten zu zeigen. So können Sie zur Apfelblüte zu den Streuobstwiesen rund um Scheidegg wandern, auf den Spuren der Heiligen Crescentia nach Irsee pilgern, eine Tulpenbaumallee bestaunen, den Blick aus der wilden Adelegg bis zum Bodensee genießen oder nach den spärlichen Resten von Schloss Liebenthann im Günztal suchen. Leichte und mittlere Bergtouren sind natürlich auch dabei. Schauen Sie doch mal rein!

Allgäu Wandern für die Seele - Cover

Falls Sie das Buch bei Amazon bestellen möchten, können Sie es direkt unter diesem Partnerlink* tun:

Allgäu. Wandern für die Seele: Wohlfühlwege

*„Partnerlink“ bedeutet, dass ich für jeden Einkauf, der durch einen Klick auf diesen Link zustande kommt, eine kleine prozentuale Beteiligung bekomme. Ich freue mich aber auch, wenn Sie Allgäu Wandern für die Seele direkt beim Droste-Verlag bestellen (kein Partnerlink) oder vor Ort in Ihrer Lieblingsbuchhandlung erwerben.

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Der neue Marco Polo Allgäu ist erschienen

Bereits zur letzten Auflage hatte ich die Bearbeitung, Aktualisierung und Ergänzung übernommen, nun ist der neue Marco Polo Allgäu nach einem umfassenden Relaunch in der mittlerweile 13. Auflage erschienen. Pandemiebedingt hat sich das Erscheinen etwas verzögert, aber die Reisesaison 2021 hat ja (leider) ohnehin noch nicht begonnen …

Ich finde die Neugestaltung gelungen: Der Band ist frischer und moderner im Erscheinungsbild geworden, auch inhaltlich durfte ich die Einführung („So tickt das Allgäu“) und den Reisewissen-Teil komplett neu und „magaziniger“ gestalten.

Auf jeden Fall passt das Buch perfekt zum Allgäu – sehen Sie selbst:

Der neue Marco Polo Allgäu 13. Auflage 2021

Für alle, die einen Überblick über die Region, ihre Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten haben möchten, ist der neue Marco Polo Allgäu eine gute Wahl. Und natürlich gibt es wie immer die nützlichen Insider-Tipps, für die diese Reihe bekannt ist.

Sie finden den Band in jeder gut sortierten Buchhandlung, können ihn aber auch direkt bei Amazon bestellen (Partnerlink*):

MARCO POLO Reiseführer Allgäu: Reisen mit Insider-Tipps. Inklusive kostenloser Touren-App

*„Partnerlink“ bedeutet, dass ich für jeden Einkauf, der durch einen Klick auf diesen Link zustande kommt, eine kleine prozentuale Beteiligung bekomme.

Schreiben als Beruf: Redakteur, Journalist, Autor, Blogger, Texter – wer macht was?

Schreiben als Beruf - Schreiben im Beruf

Schreiben als Beruf ist ganz schön vielfältig. Zum Glück. Andererseits ist es für viele Menschen etwas verwirrend, dass es so viele unterschiedliche Bezeichnungen für diese Tätigkeit gibt. Das merke ich immer wieder, wenn ich beispielsweise erzähle, dass ich Autorin bin. „Ah, Sie schreiben Romane!“, heißt es dann. Oder wenn ich sage, dass ich Redakteurin bin. „Aha, Sie arbeiten bei der Zeitung!“, ist meist die Antwort. Oder wenn ich über mein Blog spreche. „Oh, Sie sind Influencerin!“ kommt dann. Nein, nein und nochmals nein. Ich glaube, es ist höchste Zeit für etwas Aufklärung.

Schreiben als Beruf: So unterscheiden sich die einzelnen Berufsbilder

Ich habe Betriebswirtschaft studiert und einen Abschluss als Diplom-Kauffrau erworben. Meine erste und einzige Anstellung führte mich in einen Fachverlag, wo ich als Redakteurin arbeitete. (Obwohl ich unter der Berufsbezeichnung „Lektorin“ eingestellt wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Was macht ein Redakteur?

Die Berufsbezeichnung „redacteur“ entstand im Französischen, abgeleitet aus dem lateinischen Wort „redactum“, das wiederum ein Partizip von „redigere“ ist. „Redigere“ bedeutet unter anderem in einen Zustand versetzen, verkleinern. Das ist gar keine schlechte Beschreibung für das, was ein Redakteur mit Texten tut, wenn er sie redigiert.

Ein Redakteur schreibt auch selbst Texte. Vor allem aber beschäftigt er sich damit, Themen, Texte, Bilder und anderes Material zu sammeln und zu sichten, zu ordnen und auszuwählen. Er bearbeitet sie so, dass sie veröffentlicht werden können. Meistens pflegt er sie auch noch in das entsprechende technische System ein.

Das mache ich als Redakteurin des Newsletters ABRECHNUNG exakt. Dieser beschäftigt sich inhaltlich mit der Abrechnung in Hausarztpraxen. Dafür schreibe ich nur im Ausnahmefall selbst. Ich habe einen Stamm an Fachexperten als Autoren, mit denen ich die Themen abstimme. Die Texte, die sie mir schicken, redigiere ich.

Das heißt: Ich poliere sie sprachlich, streiche Redundanzen, strukturiere sie bei Bedarf so um, dass sie übersichtlicher werden, gebe ihnen knackige Überschriften und formuliere Einleitungen (Teaser), die das Interesse der Leser wecken sollen. Dann stelle ich die einzelnen Textbeiträge zu Ausgaben zusammen. Ich lasse sie Korrektur lesen und arbeite die Korrekturen ein. Abschließend stelle ich die Ausgaben ins Online-Redaktionssystem und terminiere den Versand an die Abonnenten.

Was macht ein Journalist und wo ist der Unterschied zum Redakteur?

Das Wort Journalist stammt ebenfalls aus dem Französischen. Abgeleitet wurde es von „jour“ (Tag) bzw. „journal“ (Tageszeitung). Ein Journalist ist also jemand, der aktuelle Themen recherchiert und aufschreibt bzw. in anderer Form aufbereitet (Foto, Radio, Video/Film). Koordiniert und beauftragt werden Journalisten von Redakteuren. Dabei ist ein Redakteur in aller Regel auch Journalist, aber viele Journalisten sind keine Redakteure.

Gemeinsam ist Redakteuren und Journalisten, dass sie ihre Leser bzw. ihr Publikum über relevante Themen informieren und aufklären.

Als freie Journalistin arbeite ich beispielsweise für die Tageszeitung in meiner Region, nämlich für die Allgäuer Zeitung. Die Lokalredaktion Marktoberdorf beauftragt mich damit, beispielsweise aus Gemeinderatssitzungen oder von kulturellen Veranstaltungen zu berichten. Damit informiere ich die Leser darüber, was in der Region aktuell geschieht.

Was mache ich als Autorin?

Auch hier hilft ein Blick auf die Etymologie: Das lateinische Wort „auctor“ bezeichnet den Urheber bzw. die Verfasserin eines Werks. Meist denkt man dabei an ein Buch. Aber auch jemand, der Beiträge für eine Zeitschrift verfasst, kann ein Autor sein. Jedenfalls dann, wenn es sich um Inhalte handelt, die rein dem eigenen Wissen, Erleben oder Nachdenken entspringen.

Ich schreibe zum Beispiel als (Fach-)Autorin für das sekretaria magazin. Wenn ich dort typische Kollegentypen darstelle oder von mir selbst erprobte Tipps zum Selbstmanagement gebe, bin ich Autorin. Wenn ich dagegen ein Interview mit einer Expertin zu einem Thema führe und es als Text aufbereite, bin ich journalistisch tätig.

Buchautorin bin ich natürlich auch, und zwar im Fach- und Sachbuchbereich. Falls Sie sich für meine Ratgeber und Reiseführer interessieren, empfehle ich einen Blick auf die Seiten Meine Bücher und Allgäu-Reiseführer. Mit Romanen kann ich leider nicht dienen, das literarische Schreiben liegt mir nicht.

Für Autoren ist Schreiben als Beruf übrigens besonders schwierig. Insbesondere Bücher werden nämlich ziemlich schlecht bezahlt. Wer das als Brotberuf machen will, muss entweder sehr bescheiden leben oder Bestseller schreiben.

Was macht ein Texter und wie unterscheidet er sich vom Autor?

Wenn ich als Redakteurin, Journalistin oder Autorin schreibe, erstelle ich Texte. Als Texterin arbeite ich aber nur dann, wenn meine Kunden mich beauftragen, ihre Inhalte in passende Worte zu kleiden. Ich bekomme dann ein Briefing, was im Text stehen soll und welche Wirkung er auf welche Zielgruppe haben soll. Ob ich dann für Websites, Broschüren, E-Mailings oder Postkarten texte, ist egal – ich bleibe als Person für die Leserinnen und Leser unsichtbar. Als Texterin bin ich eine Art Sprachrohr für meine Auftraggeber.

„Texterin“ ist übrigens ebenso wenig eine geschützte Berufsbezeichnung wie „Journalistin“ oder „Autorin“. Man braucht keine besondere Ausbildung, keine Prüfung und keine Zulassung, um Schreiben als Beruf auszuüben. Gerade bei Textern ist die Bandbreite groß: Darunter sind Menschen, die „einfach gerne schreiben“ und das für 1 Cent pro Wort tun. Es gibt aber auch professionelle Sprachschöpfer, die dreistellige Stundensätze abrechnen. Manche Texter schreiben über jedes Thema, das an sie herangetragen wird, andere sind auf bestimmte Fachgebiete und/oder Zielgruppen spezialisiert. Entsprechend unterschiedlich fällt die Qualität der Textdienstleistungen aus …

Blogger oder Influencer?

Das Wort „Blog“ hat sich als Kurzform von „Weblog“ (Internettagebuch) etabliert. Was genau als Blog gilt, ist nicht eindeutig definiert. Nicht einmal das Genus des Wortes ist eindeutig festgelegt: Wegen der Wortherkunft ist „das Blog“ naheliegend, „der Blog“ ist aber auch möglich (und scheint sich derzeit durchzusetzen).

Wer bloggt, schreibt Texte, die im Internet veröffentlicht werden, und zwar in eigener Sache und unter einer eigenen Webadresse. Blogger sind also Autoren. Manche Blogger arbeiten aber auch journalistisch, decken beispielsweise gesellschaftliche oder politische Missstände auf oder informieren ihre Leser über Fachthemen.

Blogs werden oft als Hobby betrieben, nur ein kleinerer Teil der Blogger-Community widmet sich dem Schreiben als Beruf. Wobei es auch hauptberufliche Journalisten, Redakteure und Autoren gibt, die nebenher bloggen.

Umgekehrt versuchen viele Menschen, die neben ihrem Brotberuf ein Blog betreiben, damit Geld zu verdienen. Das funktioniert im Wesentlichen über Werbung bzw. über Texte, die gegen Bezahlung durch ein Unternehmen oder einen anderen Auftraggeber veröffentlicht werden. Das nennt sich Sponsored Post oder Advertorial und sollte immer als „Werbung“ gekennzeichnet werden.

Ziel der Auftraggeber ist es, die Glaubwürdigkeit, die ein Blogger bei seiner Leserschaft hat, für die Bewerbung der eigenen Produkte und Leistungen zu nutzen. Der Blogger wird hier als Influencer gesehen und beauftragt. Also als jemand, der seine Leserschaft beeinflussen und zum Kauf bestimmter Produkte und Leistungen anregen kann.

Es ist also bei Weiten nicht jeder Blogger ein Influencer und ein Influencer nicht unbedingt ein Blogger. Viele Influencer konzentrieren sich auf YouTube und/oder Instagram als Plattformen und betreiben gar kein eigenes Blog.

Meine Blogs

Sie sind hier auf dem Blog, das zu meiner Website gehört. Daneben blogge ich seit 2014 gemeinsam mit meiner Freundin und Kollegin Judith Engst als Die Briefprofis über das Schreiben im Beruf und unter dem Namen Tief im Allgäu bereits seit 2012 über meine Heimatregion.

Ich bin Bloggerin, aber keine Influencerin. Ich schreibe keine von Dritten bezahlte Texte für meine Blogs. Dafür sind mir meine Unabhängigkeit und mein Selbstverständnis als Journalistin zu wichtig. Allerdings nutze ich meine Blogs, um meine eigenen Bücher über Amazon-Partnerlinks zu verkaufen. Und natürlich, um mich als Expertin zu positionieren. Schreiben als Beruf ist eben ganz schön vielseitig. Genau das liebe ich daran.

Jetzt neu: 52 kleine und große Eskapaden im Allgäu

Die 52 Eskapaden im Allgäu habe ich letztes Jahr alle persönlich gemacht. Dabei habe ich viel fotografiert, die zurückgelegten Wege bei Wanderungen und Radtouren getrackt und anschließend alles aufgeschrieben, was für meine Leser nützlich und inspirierend ist. Das Ergebnis finde ich ganz besonders gelungen.

52 kleine und große Eskapaden im Allgäu - Banner

Ich mag alle meine Bücher und freue mich jedes Mal wieder ganz neu, wenn ich ein druckfrisches Exemplar zum Auspacken bekomme. Die „Allgäu-Eskapaden“ sind aber aus meiner Sicht das schönste Buch, das ich bisher geschrieben (und bebildert) habe: Das Konzept der DuMont-Reihe ist außergewöhnlich, die Umsetzung ästhetisch sehr ansprechend.

Ich hatte den Schwarzwald-Band aus der Reihe als Vorlage bekommen. Beim Blättern und Stöbern darin bekam ich gleich Lust, auch mal in den Schwarzwald zu fahren und einige der tollen Ausflüge zu machen, die darin beschrieben sind. Ich hoffe, dass es meinen Lesern mit dem Allgäu-Band genauso gehen wird.

Hinter dem etwas ungewöhnlichen Begriff der „Eskapaden“ verbergen sich naturnahe Ausflüge, von denen die meisten abseits der üblichen touristischen Pfade stattfinden. Sie finden darin Wanderungen, Radtouren und Badeplätze, Lehr- und Barfußpfade, einen Besinnungsweg, Touren mit Lamas und Eseln, mit Schneeschuhen und Schlitten, im Raftingboot und im Kanu. Geordnet sind sie nach Länge (Halbtages-, Tages- und Wochenendausflug) und Jahreszeit.

Falls Sie Lust haben, sich von meinen Eskapaden zu eigenen Allgäu-Abenteuern inspirieren zu lassen, können Sie das Buch gleich über diesen Amazon-Partnerlink* bestellen:

52 kleine und große Eskapaden im Allgäu: Ab nach draußen! (DuMont Eskapaden)

*„Partnerlink“ bedeutet, dass ich für jeden Einkauf, der durch einen Klick auf diesen Link zustande kommt, eine kleine prozentuale Beteiligung bekomme.

Falls Sie noch mehr Ideen für Ihren Allgäu-Urlaub suchen, finden Sie hier alle meine Allgäu-Reiseführer im Überblick.

Gelderziehung für Kinder – „mein“ Podcast ist online!

Als Wirtschaftsjournalistin und Mutter von drei Kindern ist mir das Thema Gelderziehung für Kinder schon lange ein Anliegen. Nicht zuletzt deswegen habe ich auch zwei Ratgeber dazu geschrieben, die beide im FinanzBuchVerlag erschienen sind. Allerdings musste ich immer wieder feststellen, dass gerade Frauen davor zurückschrecken, sich mit Finanzthemen oder gar mit ihrer Altersvorsorge zu befassen. Nicht nur in der Erziehung, sondern überhaupt. Ich überlasse es den Psychologinnen, zu erklären, woran das liegt …

Jedenfalls gefällt mir schon deswegen die Initiative finanzheldinnen sehr gut, die es sich zum Ziel gemacht hat, Frauen für Finanzthemen zu begeistern und sie mit entsprechenden Informationen und Angeboten zu begleiten. Ganz uneigennützig sind diese Aktivitäten natürlich nicht, denn getragen wird die Initiative von der comdirect. Trotzdem finde ich es positiv, dass hier eine Gruppe von Frauen Finanzthemen für Frauen aufbereitet und ihren Leserinnen und Hörerinnen damit hoffentlich die Scheu nimmt, sich näher mit Geld zu befassen.

Ein attraktives Medium zu diesem Zweck ist Schwungmasse – der finanz-heldinnen Podcast. Für diesen wurde ich von Kathrin Jürgens interviewt. Hier geht es zum Podcast Gelderziehung für Kinder – hören Sie doch mal rein!

Das ist übrigens ein rein redaktionelles Angebot, für das ich von der comdirect keinerlei Vergütung oder Sponsoring erhalte.

Falls Sie dann doch Lust bekommen, sich näher mit Finanzthemen zu befassen, empfehle ich Ihnen meinen Ratgeber Niemals Pleite! Alles über die ersten eigenen Finanzen. (FinanzBuch-Partnerlink*) Leider nur noch gebraucht oder auf Kindle erhältlich ist mein bereits 2010 erschienener Ratgeber So erziehen Sie Ihre Kinder im Umgang mit Geld (Amazon-Partnerlink*). Einige der Beispiele darin sind inzwischen natürlich veraltet, die Prinzipien der Gelderziehung gelten aber unverändert weiter.

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Außerdem empfehle ich Ihnen die folgenden Posts:

Aktien kaufen während der Coronakrise – das ist grundsätzlich eine gute Idee!

Diese Frage stellen sich in diesen merkwürdigen Zeiten vermutlich nicht viele Menschen: Soll ich Aktien kaufen während der Coronakrise? Wer jetzt als Selbstständige/r keine Einnahmen mehr hat oder mit Kurzarbeitergeld um die Runden kommen muss, hat andere Sorgen als die Geldanlage. Viele Menschen, die für ihre Altersvorsorge in Aktien investiert haben, sind zudem schockiert über den abrupten Absturz der Börsenkurse. Um unglaubliche 40 Prozent verlor allein der DAX von Ende Februar bis Mitte März 2020. Damit sind auch die als Altersvorsorge in Aktien angelegten Summen zusammengeschrumpft.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) April 2019 bis April 2020

Seitdem haben die Börsenindizes zwar wieder ein bisschen hochgerappelt, aber bei weitem nicht auf das vorherige Niveau. Und für die nähere Zukunft ist auf jeden Fall mit größeren Schwankungen zu rechnen.

Wirklich erholen werden sich die Börsenkurse erst wieder, wenn ein Ende der Coronakrise in Sicht ist: Sei es, weil ein Impfstoff gefunden wurde oder weil wirksame Medikamente zur Verfügung stehen und die Wirtschaft wieder richtig hochfahren und auf eine ordentliche Nachfrage hoffen kann. Wann das ist, kann derzeit niemand sagen. Ich auch nicht.

Ist Aktien kaufen während der Coronakrise dann überhaupt ein Thema?

Oh ja, das ist es. Gerade wenn die Zeiten schwierig sind, ist es schließlich wichtig, nach vorne zu blicken. Gerade wenn das Geld knapp ist, sollte man es besonders bewusst anlegen. Und gerade in der Krise ergeben sich Chancen.

Aktien sind Unternehmensanteile und damit Sachwerte, die zusätzlich zu ihrer eigenen Wertentwicklung noch Anteile an den Unternehmensgewinnen einbringen. Über einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren gesehen haben sie in den letzten Jahrzehnten mehr Ertrag gebracht als jede andere Anlageform. Das wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin so sein.

Am größten ist der Ertrag beim Aktienkauf natürlich dann, wenn man zu niedrigen Kursen einkauft und irgendwann zu hohen Kursen verkauft. Und hier komme ich zum Punkt: Während der Krise kann man Aktien besonders günstig einkaufen.

Mutige suchen sich jetzt gezielt ein paar Einzelaktien aus, von denen sie sich in Zukunft Positives erwarten. Das könnten z. B. Unternehmen aus der Gesundheitsbranche sein oder welche, die besonders von der Digitalisierung profitieren dürften. Wer ein bisschen „Spielgeld“ übrig hat, kann das ruhig probieren und möglicherweise satte Gewinne machen – darf sich aber auch nicht ärgern, wenn sich nachträglich herausstellt, dass er zu teuer gekauft hat und dauerhafte Wertverluste hinnehmen muss.

Für vorsichtigere Anleger empfehle ich jetzt einen ETF-Sparplan

Ein Aktienfonds-Sparplan hat zwei riesengroße Vorteile: Erstens kauft man damit nicht Aktien eines Unternehmens, sondern Anteile vieler im Fonds versammelten Unternehmen. Zweitens investiert man jeden Monat einen festen Betrag. Dadurch kauft man mal billiger und mal teurer ein und bekommt auf Dauer einen günstigeren Durchschnittskurs. Das ist wie beim Tanken: Mal tankt man Diesel für supergünstige 1,05 Euro, mal für sauteure 1,15 Euro und am Ende liegt der Durchschnittspreis bei moderaten 1,10 Euro.

„Normale“ Aktienfonds, die von Fondsmanagern gesteuert werden, sind aber mit relativ hohen Gebühren behaftet. Das ist zwar einerseits verständlich, weil die Fondsmanager ja auch etwas verdienen wollen. Andererseits geht es zu Lasten der eigenen Rendite.

Deswegen kamen findige Anbieter auf die Idee, Fonds zu konstruieren, die sich gewissermaßen „von selbst“ managen: Sie bilden einfach einen Index ab, kaufen also bestimmte Aktien immer in einem bestimmten Verhältnis. Das sind die ETFs. Das Kürzel steht für Exchange Traded Funds (börsengehandelte Fonds). Es gibt beispielsweise DAX-ETFs, mit denen Sie Anteile an allen 30 DAX-Unternehmen erwerben oder auch „Welt-ETFs“, in denen Aktien großer und erfolgreicher Unternehmen aus den USA, Europa und Asien versammelt sind.

ETF-Sparpläne gibt es bei den Direktbanken oft zu sehr geringen Gebühren und schon ab einer Anlagesumme von 25 Euro monatlich. Sie können jederzeit gestartet und auch jederzeit wieder beendet werden, bieten also höchste Flexibilität. Und sie ermöglichen es Ihnen, in den kommenden Monaten Fondsanteile vergleichsweise billig zu kaufen und von der irgendwann wieder einsetzenden Kursrallye maximal profitieren zu können.

Daher mein Rat: Wenn Sie jetzt 25 oder 50 Euro im Monat erübrigen können, ist Aktien kaufen während der Coronakrise (und auch danach noch) eine sehr gute Idee. Bleiben Sie dran, behalten Sie die Nerven und gönnen Sie sich nach der Krise – wann auch immer das sein wird – beim Blick auf Ihr Depot ein Gläschen Schampus. Zum Wohl!

Sie interessieren sich für Finanzfragen? Dann empfehle ich Ihnen auch folgende Posts:

Wie geht eigentlich Sparen? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger
Warum Sie keine Null-Prozent-Finanzierung nutzen sollten
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Aktien kaufen während der Coronakrise
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Das Coronavirus und die neue Lust am Verbot

Markus Söder und die neue Lust am Verbot

SARS-CoV-19, das neuartige Coronavirus, hat unser Leben verändert, vor allem aber unser Denken – bis hin zu einer wachsenden Lust am Verbot, die mich zunehmend irritiert und besorgt. Da ich in Bayern lebe, habe ich das zweifelhafte Privileg, die deutschlandweit drastischsten Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens zu erleben.

Eines möchte ich gleich klarstellen: Ich zweifle keineswegs daran, dass wir alle unser soziales Leben deutlich einschränken müssen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist wissenschaftlicher Konsens, es wäre dumm, ihn zu leugnen.

Mir geht es um die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht wird. Vor allem um die politischen Maßnahmen und die Reaktion der Gesellschaft darauf. Darum, wie schnell gravierende Eingriffe ins ganz private Leben nicht nur geduldet, sondern sogar gefeiert werden, wenn sie als „Schutzmaßnahme“ deklariert sind.

Was jetzt alles geschlossen und verboten ist

Erst wurden Veranstaltungen abgesagt, dann Schulen, Kindergärten, Universitäten, Museen, Theater, Konzertsäle, Turnhallen usw. geschlossen. Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen sind weitgehend verboten. Am 16. März wurde in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen.

Seit dem 18.03.2020 sind Einzelhandelsgeschäfte, die nicht der Versorgung mit dem täglichen Bedarf dienen, zwangsweise geschlossen. Gastronomiebetriebe bekamen eingeschränkte Öffnungszeiten verordnet, Hoteliers mussten ihre Gäste hinauswerfen, Spielplätze sind gesperrt. Das gilt bundesweit.

Ebenfalls zum 18.03. wurde in der bayerischen Kleinstadt Mitterteich in der Oberpfalz eine Ausgangssperre verhängt. Seit 20.03. bis voraussichtlich 03.04.2020 dürfen bayernweit auch Baumärkte und Friseure nicht mehr öffnen, Gastronomiebetriebe dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen verkaufen.

Nachtrag am 30.03.2020: Alle bayern- und bundesweiten Maßnahmen wurden inzwischen bis 20. April verlängert.

Bayerns Ausgangsbeschränkungen

Für Bayern waren diese bereits einschneidenden Maßnahmen offenbar noch nicht drastisch genug. Nicht nur, dass hier auch die Grenzen zu den Nachbarländern weitgehend geschlossen wurden, die Lust am Verbot geht noch weiter: Vom 20.03. an herrschen zusätzlich „Ausgangsbeschränkungen“ für die gesamte Bevölkerung. Man darf jetzt nur noch die eigene Wohnung verlassen, wenn man „einen triftigen Grund“ hat.

Das heißt: Wenn man zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt geht. Gassigehen mit dem Hund gilt auch als triftiger Grund, ebenso der Spaziergang allein oder mit der eigenen Familie.

Dazu Auszüge aus den FAQ zu den Ausgangsbeschränkungen, die von der Bayerischen Staatsregierung herausgegeben wurden:

Darf ich weiter Lebensmittel einkaufen?
Ja, aber nur alleine. Nehmen Sie nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser. Wenn sie es nicht alleine schaffen, weil sie z. B. gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Kann mein Kind alleine zum Bäcker gehen?
Generell sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Kinder so wenig Außenkontakt wie möglich haben. Gehen Sie selbst und schicken Sie nicht ihre Kinder.

Darf ich noch Fahrradfahren, allein im Park joggen oder allein spazieren gehen? Darf ich mit dem Auto dorthin fahren?

Ja. Sport, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft sind gestattet. Allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung. Bitte halten Sie Abstand.

Darf ich Gassigehen mit dem Hund?

Das ist möglich allein oder auch mit anderen Haushaltsangehörigen, sofern keine Gruppe gebildet wird. Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,5 m betragen.

Darf ich zu Freunden nach Hause?

Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Deswegen ist dies leider nicht möglich. Man darf auch keine Freunde zu sich einladen oder sich gemeinsam zum Sport verabreden.

Das geht zu weit!

Sozialkontakte reduzieren ist ein richtiges Ziel. Dass die Staatsregierung nun aber vorschreiben will, dass Kinder nicht mehr zum Bäcker gehen oder Väter nicht mit einem Kind gemeinsam einkaufen dürfen, ist ein Eingriff ins Privatleben, der dem Staat nicht zusteht. Es ist auch nicht Sache des Staates, zu regeln, wer wen besuchen oder mit wem joggen darf. Das ist unverhältnismäßig.

Im Übrigen ist es Quatsch: Wenn Vater und Kind in einem Haushalt leben, sind entweder beide infiziert oder beide nicht. Wenn der Vater sich beim Einkaufen angesteckt hat, ist es das Kind kurz danach auch und umgekehrt. Wenn eine Familie vier Kinder und einen Hund hat, ist das Gassigehen automatisch mit Gruppenbildung verbunden. (Als Gruppe gilt man ab mehr als fünf Personen.)

Na und? Ist die Infektionsgefahr für andere Spaziergänger etwa geringer, wenn ein Elternteil mit zwei Kindern und das andere mit den übrigen zwei Kindern und dem Hund unterwegs ist? Wenn jemand mit einem Freund joggen geht, der gleichzeitig ein Arbeitskollege ist, den man sowieso täglich sieht?

Das Ganze wird zudem polizeilich kontrolliert. Wer bei unerlaubter Gruppenbildung erwischt wird, muss mit einer Anzeige und einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro rechnen.

Wohlgemerkt: All diese Verbote betreffen Menschen, bei denen keine Infektion nachgewiesen wurde.

Übrigens sind auch Juristen der Meinung, dass so extreme Eingriffe in die bürgerlichen Freiheiten unverhältnismäßig sind. So schreibt die Rechtsprofessorin Andrea Edenharter in einem Blogbeitrag zu der (noch strikteren) Ausgangssperre in Mitterteich:

„Angesichts der Corona-Pandemie neigen Politik und zuständige Behörden dazu, die Freiheitsrechte der Bürger stark einzuschränken. Als Akutmaßnahme gegen die Ausbreitung des Virus mögen bestimmte Maßnahmen wie etwa das Verbot von Versammlungen oder die Schließung von Cafés und Restaurants sowie von Schulen und Kindergärten sinnvoll sein, die aktuelle Lage darf jedoch nicht dazu führen, dass sämtliche Freiheitsrechte mit einem Federstrich außer Kraft gesetzt werden.“

Bundesweit soll es Stand heute keine Ausgangsbeschränkungen geben, dafür sind zukünftig „Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum“ verboten, sofern es sich nicht um Angehörige einer Familie bzw. desselben Haushalts handelt. Allerdings hat sich inzwischen (30.03.2020) in den einzelnen Bundesländern ein Flickenteppich an Regelungen entwickelt, die unterschiedlich streng sind.

Was diese Verbote epidemiologisch bringen, ist unklar

Wegen der vergleichsweise langen Inkubationszeit dauert es zehn bis 14 Tage, bis man feststellen kann, wie sich die Infektionsrate entwickelt. Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts steigen die Fallzahlen bereits jetzt langsamer an.

Das heißt: Die Maßnahmen, die bundesweit vor zehn bis 14 Tagen – also ab dem 9. März – getroffen wurden, zeigen erste Wirkungen: Die Veranstaltungsverbote, der Stopp des Tourismus und die freiwillige Einschränkung der Sozialkontakte durch die Bürger selbst und die diversen Maßnahmen der Unternehmen.

Welche Wirkung die Schul- und Geschäftsschließungen haben, kann man heute also schlichtweg noch nicht sagen. Erst recht nicht, was die „Ausgangsbeschränkungen“ bringen werden, die Bayerns starker Mann oben draufgepackt hat. Das gilt genauso für das Saarland und Sachsen, die sich diesen Maßnahmen angeschlossen haben.

Oder, wie Deutschlands derzeit wohl bekanntester Virologe Christian Drosten es formulierte (NDR-Podcast vom 20.03.2020):

„Man kann ja nicht sagen, man macht einfach die Maßnahmen immer strikter, ohne zu wissen, ob das überhaupt noch einen Unterschied bringt oder ob man schon die Durchschlagskraft erreicht hat, die man braucht.“

Woher kommt diese Lust am Verbot in der der Bevölkerung?

Keine Frage: Nicht jeder hat den Ernst der Lage sofort verstanden. Viele Menschen (auch ich) brauchten eine Weile, um sich auf eine weitgehende Veränderung der eigenen Lebensgewohnheiten einzulassen. So waren am zweiten Märzwochenende bei schönstem Wetter noch viele Menschen draußen unterwegs, die Spielplätze, Parks und Biergärten gut gefüllt. Es gab auch „Corona-Partys“ von Jugendlichen. Die waren natürlich ziemlich dämlich.

Spätestens seit der Ansprache der Bundeskanzlerin am 18.03.2020 und auch unter dem Eindruck der schlimmen Bilder aus Italien reduzierten aber sehr viele Menschen ihre Sozialkontakte freiwillig deutlich. Die Schließungen der Schulen, Kindergärten, Geschäfte, Museen usw. waren ebenfalls schon in Kraft. Ebenso die Schutzmaßnahmen in den Unternehmen.

Trotzdem riefen viele Menschen nach einer Verschärfung

Manche bettelten geradezu um weitergehende Verbote, um eine Ausgangssperre und Strafen für alle, die noch in Gruppen draußen sind. Sie posteten Entsprechendes in den sozialen Medien und schrieben auch an die Bayerische Staatsregierung.

Das ist einerseits verständlich. Die Furcht vor dem Virus ist groß und begründet. Harte Maßnahmen versprechen Schutz. Politiker, die sie verhängen, vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Das beruhigt viele Menschen. Unabhängig davon, wie real der vermeintliche Schutz überhaupt ist (siehe die epidemiologische Einschätzung).

Jedenfalls gab der Ministerpräsident diesen Menschen, was sie wollten. Sein Kommentar:

„Für die Vernünftigen ändert sich gar nicht mal so viel, aber für die Unvernünftigen gibt es jetzt ein klares Regelwerk.“

Oberster Maßstab sei der Gesundheitsschutz der Bevölkerung.

Das heißt übersetzt:

Alle, die nicht auf Anhieb folgsam sind, zwingen wir dazu. Der Gesundheitsschutz steht über allem und ist wichtiger als irgendwelche Grundrechte, etwa das Recht auf Bildung, das Versammlungsrecht, das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf Handlungsfreiheit und freie Berufsausübung, sogar das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung.

Das ist ein totalitärer Ansatz. Das ist gefährlich. Wenn heute der Gesundheitsschutz über allem steht, was ist es dann morgen? Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Interessen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden, bevor irgendwelche Freiheiten beschnitten werden. Das sagte übrigens auch Angela Merkel in ihrer Ansprache.

Ja, demokratisches Austarieren dauert länger als totalitäres Durchgreifen, wie es China vorgemacht hat. Aber es wahrt die Rechte des Individuums. Die sollten über allem stehen. Die Verhältnismäßigkeit irgendwelcher Einschränkungen muss gewahrt bleiben.

Noch eine letzte Anmerkung zur neuen Lust am Verbot

Inzwischen wird Markus Söder als Krisenmanager von vielen Menschen geradezu gefeiert.

Respekt an Söder auf Facebook

Das finde ich besonders kurios, weil seine Partei im letzten Wahlkampf gegen Verbote gewettert hatte, die andere – zum Beispiel im Sinne des Klimaschutzes – forderten. So gab es eine eigene Kampagne „Tempolimit? Nein Danke!

Auf die Frage, warum die CSU jetzt diese Kampagne starte, hieß es beim Faktencheck des Bayerischen Rundfunks aus der CSU-Pressestelle:

„Die Debatte um ein solches Tempolimit ist eine überholte Verbotsdiskussion und eine unnötige Gängelung verantwortungsbewusster Verkehrsteilnehmer.“

Und Markus Söder sagte im Wahlkampf im Interview mit t-online über die Grünen:

„Die Grünen sind wieder eine reine Verbotspartei geworden. Sie wollen keine neuen Bundesstraßen bauen, erklären das Auto zum Feind oder wollen Ölheizungen sofort verbieten.“

Der Bürger darf also als Verkehrsteilnehmer nicht unnötig gegängelt werden. Das würde seine Freiheitsrechte unzulässig beschneiden. Außerdem geht es da nur um Verkehrstote und den Klimaschutz. Dass der Bürger jetzt nicht mehr mit einem Freund zum Joggen gehen oder ein Bier trinken darf, ist aber keine unnötige Gängelung. Es geht ja um die Gesundheit. Sie macht mir Sorgen, diese neue Lust am Verbot …

Nachtrag (25.03.2020)

Einen sehr lesenswerten Beitrag zu diesem Thema hat inzwischen Ilona von wandernd.de veröffentlicht:

In Zeiten von Corona: Die Krise, der starke Mann und die Grundrechte

Nachtrag (30.03.2020)

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt (erwartungsgemäß) weiter an, wenn auch langsamer als zuvor. Bundesweit wurden die Beschränkungen bis zum 20.04.2020 verlängert. Ob es danach eine Lockerung geben wird, ist unklar. Die Polizei kontrolliert in Parks, auf Wanderwegen und Berghütten, ob die Kontaktsperren auch eingehalten werden. Bei Verstößen wird ein Bußgeld fällig.

Im Polizeibericht in der Zeitung kann jeder nachlesen, welche gravierenden Vorfälle dazu führen, dass Anzeigen „nötig“ werden: Zum Beispiel, weil ein Jugendlicher in den (gesperrten) Skatepark in Füssen eindrang und dort Klimmzüge machte (allein). Weil zwei Männer sonntags im Auto herumfuhren und keinen triftigen Grund dafür nennen konnten. Weil zwei Personen erwischt wurden, wie sie gemeinsam an einem WLAN-Hotspot im Internet surften (draußen).

Es macht sich eine gewisse Blockwartmentalität breit: Manchmal rufen Anwohner und Nachbarn die Polizei, wenn sie jemandem beim Verstoß gegen die Kontaktsperren beobachten. Häufig regt man sich auf, wenn Autos mit ortsfremden Kennzeichen an Orten parken, wo es schöne Spazierwege gibt. Der Bürgermeister von Tegernsee schrieb einen Brief an die Staatsregierung, dass die Regeln verschärft werden sollten: Sonst könne es passieren, dass Münchner zum Spazierengehen an den Tegernsee fahren. Das sei unerwünscht.

Insgesamt herrscht die öffentliche Meinung vor, alle Maßnahmen seien ausnahmslos alternativlos, denn man wolle ja keine Zustände wie in Italien oder New York haben. Grundrechte seien nun wirklich kein Thema, wo es doch um die Gesundheit geht. Auch die Debatten im Bekanntenkreis werden (so sie überhaupt geführt werden) schärfer: Wer die Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit auch nur einzelner Maßnahmen hinterfrage, sei egoistisch, rücksichtlos und unsolidarisch.

Immerhin ist ab und zu auch eine andere, differenzierendere Sichtweise zu hören und zu lesen. Zum Beispiel von Kai Biermann in der ZEIT unter dem Titel Der Rechtsstaat leidet unter Corona:

„Um die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten zu verhindern, darf der Staat die Grundrechte seiner Bürger einschränken – aber jeder Eingriff muss verhältnismäßig sein. Die Maßnahme muss wirklich dazu dienen, eine Pandemie zu begrenzen und Leben zu retten. Und sie darf nur Menschen betreffen, die eine Gefahr darstellen, statt jeden unterschiedslos einzuschließen. Bei einer Reihe der erlassenen Einschränkungen ist das allerdings zweifelhaft.“

Nachtrag (07.04.2020)

Wir befinden uns in der vierten Woche der Ausgangsbeschränkungen. Die Katastrophe ist in Deutschland bisher ausgeblieben. Das liegt vermutlich am Abstandhalten und an der vergleichsweise guten Krankenhausversorgung. Aber ziemlich sicher nicht an den Ausgangsbeschränkungen. Diese sind nämlich weitgehend sinnlos. Dazu sagte der Virologe Hendrik Streck gestern im Interview mit der ZEIT:

ZEIT ONLINE: Sie haben sich aber noch aus anderen Gründen gegen eine strikte Ausgangssperre ausgesprochen. Warum?

Streeck: Ein Grund ist, dass wir gerade alles tun, was schlecht für unser Immunsystem ist. Wir hängen zu Hause rum und gehen nicht raus in die Sonne. Nur zu viert im Park auf einer Decke zu sitzen, ist schon verboten. Aber auch da schauen wir nicht auf die Fakten. Sars-CoV-2 ist eine Tröpfcheninfektion und keine, die über die Luft übertragen wird.

Dazu passt der Polizeibericht vom vergangenen Wochenende. Mein Favorit war der Fall eines 21-Jährigen, der abends allein (!) in Neugablonz auf einer Bank saß und einen Softdrink konsumierte, wie die Polizei aufmerksam festhielt. Er kassierte dafür ein Bußgeld. Abends allein auf einer Bank sitzen zu wollen, sei kein triftiger Grund, um das Haus zu verlassen. Dass es dabei keinerlei Infektionsrisiko gab, spielt keine Rolle. Dass es damit keinen sachlichen Grund für ein solches Verbot gibt, auch nicht. So funktioniert eben Symbolpolitik: Die Politik zeigt Handlungsstärke, die Polizei Präsenz, die Bürger fühlen sich beschützt. Sie ist derzeit beängstigend mächtig, die Lust am Verbot.

Nachtrag (26.04.2020)

Die Kurve ist flach, die Ansteckungszahlen sind weiter rückläufig, 40 Prozent aller Intensivbetten in den Krankenhäusern stehen leer. Ab morgen dürfen Geschäfte bis 800 qm wieder öffnen, Schüler im Abschlussjahr dürfen wieder in die Schule. Trotzdem steht das öffentliche Leben noch weitgehend still. Wie soll es jetzt weitergehen? Darüber wird immerhin in der Politik, in den Medien und privat diskutiert, was ein deutlicher Fortschritt ist.

Markus Söder beharrt auf einem besonders restriktiven (er würde sagen: vorsichtigen) Kurs. Noch findet das eine Mehrheit richtig. Wer sich für ein Ende der Kontaktsperre ausspricht und wenigstens wieder Tagesausflüge zum Wandern machen will, ohne auf gesperrte Parkplätze zu stoßen, wird schnell mit der Moralkeule geprügelt: Wie kann man nur so egoistisch sein und Ausflüge machen wollen, wo es doch um das LEBEN und die GESUNDHEIT anderer geht? Warum die gefährdet sein sollen, wenn Menschen außerhalb ihres Wohnortes wandern, ist zwar nicht wirklich erklärbar. Außer durch die neue Lust am Verbot, die auch nach fast sechs Wochen Lockdown mächtig ist.

Sehr wohltuend empfand ich da das heutige Interview mit Wolfgang Schäuble im Tagespiegel, in dem der 77-jährige Bundestagspräsident auf zwei elementare Dinge hinwies:

Aber wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig. Grundrechte beschränken sich gegenseitig. Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar. Aber sie schließt nicht aus, dass wir sterben müssen.

So ist es: Kein Politiker und keine Schutzmaßnahme kann uns vor dem Tod bewahren. Jeder von uns wird irgendwann sterben. Bis dahin sollte aber jeder möglichst selbstbestimmt leben können. Es ist Zeit, die Verbote zurückzunehmen.

Gendergerechte Sprache? Hier besteht akuter Handlungsbedarf!

männlich - weiblich - divers

Wir schreiben das Jahr 2019. Wir feiern 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland. Wir überlegen, wie wir gendergerechte Sprache richtig anwenden und ob Sternchen oder Doppelpunkte allen Geschlechtern von männlich, weiblich und divers gerecht werden. Dabei ist in viele Köpfe noch nicht einmal eingedrungen, dass die Hälfte der Menschheit weiblich ist und dass Frauen nicht nur als Anhängsel von Männern zu betrachten sind. Das gilt nicht nur für den Stammtisch oder rechtskonservative Kreise, sondern sogar für den Gesetzgeber, die Verwaltung und andere Institutionen.

Woran ich das festmache?

Beispiel 1: die Steuerberechnung und der Steuerbescheid

Mein Mann und ich sind beide selbstständig, werden aber je nach Einkommenslage steuerlich mal getrennt und mal zusammen veranlagt. Bei der Zusammenveranlagung bekommen wir erst eine gemeinsame Steuerberechnung von unserem Steuerberater, dann einen gemeinsamen Steuerbescheid vom Finanzamt.

Die Software unseres Steuerberaters unterscheidet Steuerpflichtige und Ehefrauen:

von wegen gendergerechte Sprache - Steuerpflichtiger und Ehefrau

Das sieht übrigens immer so aus, auch in den Jahren, in denen ich mehr verdient habe als mein Mann. Das Finanzamt wiederum findet offensichtlich auch Ehefrauen steuerpflichtig, aber in jedem Fall zweitrangig:

Steuerbescheid für Ehemann und Ehefrau
stimmt die Reihenfolge? Eheman, Ehefrau und Kind

Wieso ist eigentlich klar, dass der Mann immer zuerst kommt?

Und wie wird das wohl bei gleichgeschlechtlichen Paaren gehandhabt? Warum steht da nicht wenigstens „Steuerpflichtige/r 1“ und „Steuerpflichtige/r 2“, und zwar in der Reihenfolge nach der Einkommenshöhe? Nein, das wäre nicht richtig schön und auch noch keine wirklich gendergerechte Sprache, aber immerhin wäre eine gewisse Gleichrangigkeit gewahrt.

Hier zeigt sich mal wieder, dass gendergerechte Sprache tatsächlich nicht in erster Linie als ideologische Schönfärberei zu verstehen ist. Sondern dass es eine Wechselwirkung zwischen Sprache und Denken gibt:

Der Gesetzgeber wie auch der Softwarehersteller unseres Steuerberaters setzt die traditionelle Rollenverteilung in der Familie voraus. Die Steuergesetzgebung fördert diese Rollenverteilung auch noch massiv – siehe Ehegattensplitting. Entsprechend werden Dokumente wie der Steuerbescheid formuliert.

Umgekehrt zementieren die Unterlagen das Denken: Man/frau kann schließlich schon aus den Formularen ablesen, welche Rollenverteilung „normal“ ist: Der Mann steht an erster Stelle, die Frau an zweiter. Er „ernährt die Familie“, sie verdient ein bisschen dazu.

Dieses Denken ist am Ende schädlich für Frauen, die auf weniger eigenes Einkommen, geringere Rentenansprüche und im Fall der Scheidung auf wenig Unterhalt kommen. Und seine Umsetzung in solche Formulare wird den Paaren nicht gerecht, die sich bezahlte Arbeit und Familienarbeit ausgewogen aufteilen, wie mein Mann und ich es getan haben und tun.

Beispiel 2: eine notarielle Beurkundung

Mein Mann und ich haben uns gemeinsam eine Immobilie gekauft. Dachte ich. Tatsächlich steht in der notariellen Beurkundung, die Käufer seien Herr Joachim Römer und „dessen Ehefrau“, nämlich ich.

von wegen gendergerechte Sprache

Etwas später heißt es, „der Erwerber“ sei Joachim Römer als Miteigentümer zu ½ und Barbara Kettl-Römer als Miteigentümer zu ½.

wenn die männliche Form der Normalfall ist

Ich merkte an, dass ich die sprachliche Gestaltung dieser Urkunde nicht zeitgemäß fände. Wir hätten die Wohnung nicht als Herr Römer und dessen Frau, sondern als Paar gekauft. Außerdem sei ich Miteigentümerin und wir beide zusammen nicht der sondern die Erwerber. Daraus entspann sich ein Dialog mit dem Notar – der übrigens ein recht junger Mann ist –, den man wahlweise lustig oder verstörend finden kann.

Notar: „Hm, ja, man könnte vielleicht „Ehegatten“ schreiben. Aber ansonsten wäre es zu aufwendig, alles auf männliche und weibliche Formen umzuschreiben. Ich habe mich für die männliche Form entschieden, da sind Frauen mitgemeint.“

Ich: „Bei „der Erwerber“ und „der Miteigentümer“ ist die Form aber eindeutig männlich. Nach Ihrer Logik könnten Sie ja auch alles auf weibliche Endungen umschreiben und dann verlangen, Männer sollten sich mitgemeint fühlen.“

Notar: „Die männliche Form ist halt der Normalfall.“

Ich: „Nein, die männliche Form ist keineswegs der Normalfall, denn die Hälfte der Menschheit ist weiblich.“

Notar: „Die deutsche Sprache ist sehr kompliziert mit den unterschiedlichen Endungen und Personalpronomina. Das wäre auch ganz schwierig in der Notarsoftware umzusetzen, das müsste man extra programmieren.“

Ich: „Dann wird es aber Zeit. Schließlich kann es doch auch vorkommen, dass ein gleichgeschlechtliches Paar eine Immobilie kauft. Bei einem schwulen Paar würden Sie doch auch nicht „Herr Soundso und seine Ehefrau“ schreiben oder bei einem lesbischen Paar „der Erwerber“.

Notar: „Das kommt ja zum Glück nur selten vor.“

Ja, wenn das so ist …

Halloooo, wir schreiben das Jahr 2019!

Mit 25 Jahren dachte ich, dieser ganze Gleichberechtigungskram sei wirklich nicht so wichtig, weil ohnehin selbstverständlich. Mit 50 Jahren weiß ich, dass das ein Irrtum war. Es ist allerhöchste Zeit, dass Gleichberechtigung der Geschlechter – ja auch der dritten, diversen, sonstigen – wirklich selbstverständlich wird. Gendergerechte Sprache ist dann nicht mehr und nicht weniger als die angemessene Ausdrucksweise dafür.

Lust auf mehr? Lesen Sie zum Beispiel, warum und wie Frauen sich mit Geldanlage beschäftigen sollten und wie negative Sprache negatives Denken begünstigt. Falls Sie konkrete Vorschläge dafür suchen, wie Sie geschlechtergerechte Sprache umsetzen können, empfehle ich Ihnen den sekretaria-Beitrag zum dritten Geschlecht in der Korrespondenz.

Jetzt neu: Mein Allgäu-Reiseführer ADAC plus

Cover Allgäu-Reiseführer ADAC plus

Ab sofort ist mein Allgäu-Reiseführer ADAC plus im Handel erhältlich, gestern sind bereits meine Belegexemplare eingetroffen. Ich liebe es ohnehin, meine druckfrischen Bücher auszupacken, aber diesmal hat es besonders viel Freude gemacht: Der Band ist so schön geworden!

Cover Allgäu-Reiseführer ADAC plus
Der neue Allgäu-Band aus der Reiseführer-Reihe ADAC plus

Die ADAC-Reiseführer wurden konzeptionell und gestalterisch so richtig durchgepustet. Die konzeptionellen Änderungen haben mir beim Bearbeiten schon gut gefallen. Ich konnte viele Texte ganz neu schreiben und von der vorherigen Autorin Elisabeth Schnurrer Vorhandenes neu gewichten und anordnen. Auch die Gestaltung ist im fertigen Band sehr klar und übersichtlich geworden: Die Rubriken sind auf einen Blick zuzuordnen.

Blick in den Allgäu-Reiseführer ADAC plus

Es gibt zudem praktische Innenstadtkarten und farbige Kästen mit Zusatzinformationen. Nicht zu vergessen die vielen Bilder, die buchstäblich einen farbigen Eindruck von der Region vermitteln.

Kurzvorstellung: Mein Allgäu-Reiseführer ADAC plus

Der Regionenteil ist im gelben Band identisch mit dem im blauen ADAC-Reiseführer, der bereits im Oktober 2018 erschienen ist. Er hat aber zusätzlich einiges zu bieten:

Zusätzlich zum Regionenteil und zu den Allgäu-von-A-bis-Z-Informationen enthält der Allgäu-Reiseführer ADAC plus einen 40-seitigen Magazinteil. Darin habe ich beispielsweise Informationen über die beste Reisezeit und die typische regionale Küche aufbereitet. Ich gebe Tipps für den gelungenen Familienurlaub im Allgäu sowie für tolle Reisemitbringsel. Für Geschichts- und Kunstfans habe ich Beiträge über die Allgäuer Geschichte, über Barock und Rokokobauten in der Region und natürlich über König Ludwig II. verfasst, dem das Allgäu seine berühmteste Sehenswürdigkeit verdankt.

Blick in den Magazinteil des Reiseführers ADAC plus Allgäu

Sehr schön und nützlich ist die herausnehmbare Faltkarte. Auf ihr ist neben den im Band erwähnten touristischen Highlights auch die ADAC-Traumstraße eingezeichnet, die ich für Allgäu-Urlauber zusammengestellt habe. Sie führt von Memmingen aus durch die schönsten Regionen des Allgäus und natürlich auch über den Jochpass – alpiner Fahrspaß gehört bei dieser Reihe schließlich dazu. Die Route bin ich bei meinen Recherchen natürlich komplett abgefahren, damit die Beschreibung garantiert stimmt und authentisch ist.

Die Spiralbindung ist bei der Handhabung sehr praktisch: Man kann das Buch problemlos an der gewünschten Stelle auf- und umklappen, ohne dass der Einband leidet.

Hier können Sie es direkt bestellen (Amazon-Partnerlink*): ADAC Reiseführer plus Allgäu: mit Maxi-Faltkarte zum Herausnehmen

*„Partnerlink“ bedeutet, dass ich für jeden Einkauf, der durch einen Klick auf diesen Link zustande kommt, eine kleine prozentuale Beteiligung bekomme. Meine übrigen Bücher über diese Region finden Sie auf der Übersichtsseite Allgäu-Reiseführer.

Mein Ratgeber Protokolle schreiben: Die zweite Auflage ist da!

Mein Ratgeber Protokolle schreiben, den ich gemeinsam mit Cordula Natusch und Tanja Bögner geschrieben habe, hat sich erfreulicherweise so gut verkauft, dass der Verlag sich entschieden hat, eine zweite Auflage herauszugeben. Diese Gelegenheit haben wir drei Autorinnen genutzt, um das Buch gründlich durchzusehen, zu aktualisieren und zu erweitern.

Das ist neu im Ratgeber Protokolle schreiben 2019

Seit der Erstauflage im Jahr 2013 haben sich einige Entwicklungen ergeben, die wir in der Zweitauflage aufgegriffen haben:

  1. Protokolle werden heute keineswegs mehr nur in Führungskräfterunden geschrieben, sondern bei allen möglichen Zusammenkünften auf allen Hierarchieebenen. Daher kommen heute noch mehr Mitarbeiter als früher in die „Gefahr“, protokollieren zu dürfen bzw. zu müssen.
  2. In vielen Unternehmen werden heute Simultanprotokolle geschieben, die an die protokollierende Person zusätzliche Anforderungen stellen. Dazu gibt Co-Autorin Tanja Bögner, die selbst regelmäßig simultan protokolliert, praxiserprobte Tipps.
  3. Nach und nach setzen sich Meetingsoftwares durch, mit denen die Organisation von Besprechungen schneller und leichter zu bewältigen ist. Diese enthalten auch Module für die halbautomatische Erstellung von Protokollen. Wir haben uns solche Programme angesehen und eine Assistentin interviewt, die bereits einige Zeit mit einer Meetingsoftware arbeitet.

Außerdem haben wir die Beispiele aktualisiert und weitere Arbeitshilfen erstellt. Daher hat das Buch nun 16 Seiten mehr als zuvor.

Für wen der Ratgeber Protokolle schreiben nützlich ist

Er richtet sich an alle Mitarbeiter in Unternehmen und Institutionen sowie an Ehrenamtliche in Vereinen, die neu mit der Aufgabe des Protokollierens betreut werden und/oder Tipps und Anregungen suchen, wie sie diese Aufgabe noch besser erfüllen können.

Sie können das Buch über diesen Link direkt bei Amazon bestellen (Partnerlink*):

Protokolle schreiben: Professionell, strukturiert und auf den Punkt gebracht. Mit Checklisten, Praxistipps, Mustern und Vorlagen

*„Partnerlink“ bedeutet, dass ich für jeden Einkauf, der durch einen Klick auf diesen Link zustande kommt, eine kleine prozentuale Beteiligung bekomme.
Mehr dazu lesen Sie in meiner Datenschutzerklärung.

Ratgeber Protokolle schreiben 2_Auflage_2019
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