Mein Interview zum Taschengeld ist jetzt ein Schulbuchtext

deutsch ideen Arbeitsheft 7. Klasse - Cover

Über diese Anfrage habe ich mich sehr gefreut: Ein Interview, das ich vor einiger Zeit zum Thema Taschengeld für Kinder gegeben hatte, sollte in in Schulbuch in Baden-Württemberg aufgenommen werden. Da habe ich gerne zugestimmt. Nun ist das Belegexemplar eingetroffen:

deutsch ideen Arbeitsheft 7. Klasse - Cover

Und tatsächlich: Das Kapitel zu den Sachtexten beschäftigt sich mit dem Thema „Kinder und Geld“. Das finde ich vorbildlich, denn Gelderziehung ist ein oft sträflich vernachlässigtes Thema, darüber sollte viel mehr gesprochen und geschrieben werden. Mein Interviewtext dient in diesem Arbeitsheft für Siebtklässler als Übungstext zum Erschließen und Zusammenfassen eines Sachtextes.

mein Interview als Schulbuchtext

Darauf bin ich natürlich schon ein bisschen stolz. Und ich hoffe, dass die wichtigen Punkte bei den Schülern (und möglichst auch bei deren Eltern) ankommen …

Hier geht es übrigens zum vollständigen Original-Interview auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Finanzen.

Kleiner Streetart-Streifzug durch Chemnitz

Der Chemnitzer Karl-Marx-Kopf im Profil

Letzte Woche war ich zum zweiten Mal in diesem Jahr in Chemnitz, um dort ein Seminar bei der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG zu halten. Schon bei meinem Besuch im April war ich fasziniert von dieser ungewöhnlichen Stadt, die neben einem architektonischen Potpourri auch viel Kunst im öffentlichen Raum zu bieten hat. (Hier geht es zu meinem ersten Chemnitz-Post.) Da ich eine Schwäche für Streetart habe, habe ich mir diesmal wieder einen kleinen Streifzug durch die Stadt gegönnt und meine Eindrücke festgehalten.

Streetart in Chemnitz 2017

Auf dem Kaßberg gibt es weniger Graffiti als in anderen Vierteln (wahrscheinlich weil die Jugendstilhäuser dort bereits so detailreich verziert sind). Aber ein wildes Exemplar habe ich doch an einem Garagenhof gefunden.

wilder Geselle am Kaßberg - Streetart in Chemnitz

Etwas fröhlicher gestimmt scheint dieser kleine Mann zu sien, den ich auf dem Weg hinunter ins Zentrum getroffen habe.

kleiner Superheld

Hinter dem Chemnitzer Rathaus wird es dann bunt. Ziemlich gefräßig wirkt dieser Müllcontainer:

gefräßiger Container

Richtig toll fand ich diese fünf Helden, wobei mir der kleine Wicki mit der dicken Friedenstaube am besten gefällt.

5 Comic-Helden

In der Straße der Nationen traf ich diesen fröhlichen Gesellen:

fröhlicher Knilch

Er hat offensichtlich einen etwas skeptischer gestimmten Verwandten in Richtung Brühl:

skeptischer Knilch

In Brühl habe ich auch diese prächtigen Gemälde in einem Durchgang gefunden; das erste wirkt auf mich wie eine Weltraumschlacht. Es könnte natürlich auch etwas ganz anderes sein.

Weltraumschlacht oder etwas anderes

Kein Wunder, dass da alle Suchmaschinenköpfe erst einmal die Hände hoch nehmen:

Hände hoch in Brühl

Bei meinem ersten Besuch in Chemnitz sind mir vor allem die künstlerisch verzierten Stromverteilerkästen aufgefallen. Da habe ich diesmal zwei weitere sehenswerte Exemplare entdeckt. Ich weiß gar nicht, warum ich den schönen Falter am roten Turm nicht vorher bemerkt hatte. Er ist übrigens von Friedrich Benzler, der im Auftrag des örtlichen Energieversorgers insgesamt 15 Verteilerkästen in der Stadt verschönert hat.

Schmetterling von Friedrich Benzler

Sehr passend finde ich auch das Bücherregal beim Karl-Marx-Kopf. Das hätte Marx bestimmt gefallen – auch wenn „Das Kapital“ offensichtlich nicht im Regal steht …

Stromverteilerkasten alias Bücherregal am Nischel

Ich bin schon gespannt darauf, was ich bei meinem nächsten Besuch in der Stadt an Streetart in Chemnitz entdecken werden!

Rezension zu Für Kinder Geld anlegen von Henning Lindhoff

Cover von Für Kinder Geld anlegen

„Für Kinder Geld anlegen“ schließt lobenswerterweise eine Lücke, die viele Finanzbücher offenlassen: Schließlich ist es nicht nur für die eigene Daseins- und Altersvorsorge sinnvoll, Geld anzusparen und anzulegen. Sondern auch für den finanziell gepolsterten Start der Kinder in ihr Erwachsenendasein.

Henning Lindhoff rät zu Recht dazu, möglichst kurz vor oder ab der Geburt eines Kindes mit der regelmäßigen Geldanlage zu beginnen. Denn dann beträgt der Anlagehorizont 18 bis 20 Jahre, während derer sich Zins- und andere Vermögenspreisschwankungen glätten und der Zinseszinseffekt zum Tragen kommen kann.

Vorsorgen - Sorgen

Aber was sollen finanziell vorsorgende Eltern – ggf. auch Großeltern oder Paten – konkret tun, wenn sie derart vorausschauend handeln und frühzeitig für Kinder Geld anlegen wollen?

Erst einmal misstrauisch sein, rät der Autor:

„90 Prozent aller Renditeprognosen, Kauf- und Verkaufstipps, Anlagegeheimnisse und Portfolio-Berater, die jeden Tag aufs Neue in Zeitungen, Zeitschriften, im Fernsehen und vor allem im Internet die Runde machen, sind reiner Mist.“ (S. 13)

Das gilt natürlich nicht für den Rat, den Sie in diesem Buch zu lesen bekommen 🙂

Und wie soll man nun für Kinder Geld anlegen?

Hier kommt Henning Lindhoff schnell zur Sache. Die derzeitige Nullzinspolitik, aber auch die irgendwann wieder zu erwartende Inflation machen eine rein zinsbasierte Geldanlage in vermeintlich sicheren Produkten (Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld usw.) zu einem Verlustgeschäft. Es gilt also in Sachwerte zu investieren, und zwar möglichst in welche, deren Wert im Zeitablauf sicher steigt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte ist das nur bei einer Anlageklasse der Fall:

„Fest steht: Eine Geldanlage ohne Aktien oder Fondsanteile ist zum Scheitern verurteilt.“ (S. 25)

Ein paar Seiten weiter, wir befinden uns inzwischen im 3. Kapitel, stellt der Autor den Kern seiner Geldanlageempfehlung vor, nämlich die Anlage eines ETF-Sparplans:

„Manche nennen es Faulheit. Ich nenne es die >>Formel der Champions<<. Eine Investition in Exchange Traded Funds bedeutet für Sie, dass Sie relativ wenig Aufwand betreiben müssen. (…) Warum sollten Sie sich länger als nötig mit dem Vermögensaufbau für Ihr Kind beschäftigen? Sparen Sie Zeit und schenken Sie diese Ihrem Nachwuchs.“ (S. 43)

Des Pudels Kern ist also ein Aktien-ETF-Sparplan

Das finde ich sehr vernünftig. Ein (Aktien-)ETF ist nämlich nichts anderes als ein Aktienfonds, der so konstruiert ist, dass er weitgehend automatisch einen Aktienindex nachbildet. Dadurch verursacht er geringe Verwaltungskosten (= Gebühren für den Anleger) und ist dennoch genauso erfolgreich wie der Index, den er abbildet. Die Kursschwankungen, die sich im Börsenjahr unvermeidlich ergeben, gleichen sich durch den langen Anlagehorizont aus. Mal kauft man billiger, mal teurer (= Cost-Average-Effekt), nach 20 Jahren aber ist der Wert sicher gestiegen – es sei denn, in der Zwischenzeit geht die Welt unter. Aber dann haben Sie sowieso andere Sorgen als die Auswahl des richtigen Geldanlageprodukts.

Henning Lindhoff erklärt auf den folgenden Seiten, welche Indizes für die ETF-Konstruktion zur Verfügung stehen und welche Vor- und Nachteile sie bieten. Zum Einstieg empfiehlt er einen ETF aus Basis des weltweiten Index MSCI World (ebenfalls sehr vernünftig.)

Bei der Schritt-für-Schritt-Anleitung hapert es aber

Leider entwickelt das Buch ab hier deutliche Schwächen: Die versprochene Schritt-für-Schrittanleitung in Kapitel 5 entpuppt sich als ziemliches Durcheinander. So soll man zuerst einen Sparplan anlegen, dann die Sparrate festlegen, einmal im Jahr einen Finanztag zur kritischen Durchsicht einplanen und dann ein Depot bei einer Bank eröffnen, die möglichst nicht die Hausbank sein sollte.

Anschließend wird erklärt, wie ein Depotwechsel funktioniert, danach die Frage angerissen, ob das Depot auf den Namen des Kindes eröffnet werden sollte oder nicht. Zuletzt geht es um die Auswahl des richtigen ETFs, bei der man erstaunlicherweise nicht bei der Depotbank suchen, sondern die ETF-Suche eines anderen Dienstleisters nutzen soll, der (angeblich) unabhängig ist.

Das fand ich beim Lesen sehr wirr. Die logische Reihenfolge wäre ja, zuerst eine Depotbank auszuwählen (auch ich würde hier eine Direktbank empfehlen), dann zu überlegen, auf wen das Depot laufen soll. Erst danach gilt es, einen ETF auszuwählen, sich für eine Sparrate zu entscheiden und schließlich den Sparplan anzulegen.

Zum Abschluss des Kapitels werden einige ETF-Kennzahlen vorgestellt. Dabei fallen einige Erklärungen aber zumindest für nicht einschlägig vorgebildete Leser zu mager aus. Die zum Vermögensendwert ist schlicht falsch, da hier die Rendite (= Wertsteigerung in Prozent) mit der auf den heutigen Wert abdiskontierten Endsumme verwechselt wird.

Das Durcheinander steigert sich in den Kapiteln 6 und 7

Unter einer ziemlich reißerischen Überschrift („Wie Sie das Vermögen Ihres Kindes vor der Steuerkrake schützen“) gibt es in Kapitel 6 ein paar Informationen zur steuerlichen Situation. Tatsächlich dürfte für die allermeisten Anleger das Ausfüllen des Freistellungsauftrags genügen, um den entsprechenden Schutz zu erlangen.

In Kapitel 7 wird sehr kurz die Frage angerissen, was man tun soll, wenn der (Börsen-)Crash kommt. Die lapidare Antwort:

„Kein Geld anlegen ist auch keine Lösung.“ (S. 129)

Stimmt. Wie auch, dass der lange Anlagehorizont von ca. 20 Jahren dazu beiträgt, die Folgen eines Crashs verschmerzen zu können. Denn nach jedem Crash kommt irgendwann wieder ein Aufschwung. Das hatten wir aber schon im 1. Kapitel geklärt und danach noch einige Male gelesen, es ist also nicht neu.

Rettungsboote tauchen unvermutet auf, Betongold geht zügig unter

Ziemlich überraschend werden in Kapitel 8 „Rettungsboote aus Gold und Silber“ vorgestellt. Henning Lindhoff empfiehlt zur Absicherung von Vermögen und Kaufkraft, zusätzlich zum ETF-Sparplan physisch Edelmetalle zu erwerben. Er stellt Goldbarren und die bekanntesten Goldmünzen vor, rät dann aber konkret zu einem Silber-Sparplan, bei dem jährlich eine Münztube (= 20 Münzen à 1 Feinunze) erworben wird. Begründung: Silber sei „das Gold des kleinen Mannes“.

An dieser Stelle möchte ich inhaltlich widersprechen. Zwar ist Silber tatsächlich billiger zu haben als Gold, und der Silberpreis hat sich in den letzten Jahren annähernd parallel zum Goldpreis entwickelt. Wer aber auf eine Absicherung für Notzeiten bzw. für den Fall einer Superinflation hofft, sollte doch lieber in Gold investieren. Es dürfte im Notfall besser verkäuflich sein als das „Gold des kleinen Mannes“, das vor allem als Industriemetall eine Rolle spielt. Das bedeutet nämlich, dass es in Zeiten, in denen die Wirtschaft und damit die Börse leiden, eben nicht sehr stark nachgefragt wird und deshalb an Wert verliert. Gold dagegen wird in Krisenzeiten immer zum Rettungsanker ausgerufen und damit wertvoller.

GoldbarrenZu diesem Thema empfehle ich die Lektüre meines Artikels Geld- und Goldgeschenke für Kinder: Was ist sinnvoll?, den ich als Gastbeitrag auf gold.de veröffentlicht habe.

Kapitel 9 diskutiert dann ebenfalls recht unerwartet den Wert der selbstgenutzten Immobilie für den Vermögensaufbau an. Der Autor kommt aber bereits nach zweieinhalb Seiten zum Schluss, dass „Betongold“ nichts taugt. Das ist doch eher wenig Platz für eine tiefere Analyse, zumal wohl kein Leser unter der Überschrift Für Kinder Geld anlegen einen Leitfaden zum Eigenheimerwerb erwartet hätte.

Das große Finale von Für Kinder Geld anlegen fällt klein aus

Kapitel 10 lockt mit der Überschrift: „Die vier Stufen der sicheren Geldanlage für Ihre Kinder“. Ehrlich gesagt war mir an diesem Punkt der Lektüre nicht klar, wie man aus dem Gelesenen – Quintessenz: ETF-Sparplan anlegen und Silbermünzen kaufen – auf 4 Schritte kommen könnte. Diese lauten:

  1. Eröffnen Sie ein Depot für das Kind.
  2. Legen Sie einen ETF-Sparplan an.
  3. Kaufen Sie regelmäßig Edelmetalle.
  4. Lehnen Sie sich entspannt zurück.

Nun ja.

Tatsächlich kam die Diskussion, ob es sinnvoll ist, das Depot auf den Namen des Kindes zu eröffnen oder nicht, zuvor etwas kurz. Schließlich bedeutet ersteres, dass das Kind ab dem 18. Geburtstag die volle Verfügungsgewalt über das Depot hat und dass die Eltern vorher keinen vollen Zugriff auf das angelegte Geld haben, sondern es nur treuhänderisch verwalten. Hier hätte ich mir mehr Information und mehr Rat erwartet.

Und was ist eigentlich, wenn sich klar abzeichnet, dass das Kind das angelegte Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt? Etwa, weil es ein Studium oder eine Ausbildung mitfinanzieren muss. Dann wäre es eher unklug, alles bis zum Schluss in ETFs zu lassen, denn womöglich geht es gerade zu diesem Zeitpunkt an der Börse mal wieder bergab. Gedanken zu einer schrittweisen Umschichtung legt der Autor aber nicht dar.

Der 4-Punkte-Plan ist noch nicht das Ende, sondern es schließt sich ein Kapitel 11 an. Darin geht es allgemein um Gelderziehung, den offenen Umgang mit dem Thema Geld in der Familie und die Vorbildfunktion der Eltern. Das ist ein wichtiges Thema, das auf knapp 7 Seiten naturgemäß nur schlaglichartig beleuchtet werden kann. An dieser Stelle verweise ich gerne auf mein Buch So erziehen Sie Ihre Kinder im Umgang mit Geld, das derzeit leider nur noch antiquarisch erhältlich ist. Oder Sie schreiben mir eine E-Mail, dann sende ich Ihnen gerne ein Exemplar zu.

Mein Fazit zu Für Kinder Geld anlegen

Henning Lindhoff hat dankenswerterweise ein wichtiges Thema aufgegriffen. Sein Rat, zur Geburt eines Kindes einen ETF-Sparplan anzulegen, ist gut und richtig. Auch die Flankierung durch Edelmetallkäufe ist vernünftig, wobei ich vom Silber-Sparplan abrate.

Der interessierte Leser erfährt einiges über ETFs und über Fonds im Allgemeinen, und das in gut verständlicher Sprache.

Er bekommt aber keine Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Depotbank (eine Checkliste wäre nützlich gewesen) und wird bei der Auswahl eines konkreten ETF weitgehend alleingelassen. Wirklich ärgerlich sind das kurze Anreißen von Themen, zu denen kaum echte Informationen geliefert werden (Steuer, Crash, Betongold) und die wirre Kapitelstruktur. Wenn Schritt-für-Schritt-Anleitungen und 4-Punkte-Pläne versprochen sind, sollten sie auch geliefert werden. Und zwar so, dass man sie erkennen und befolgen kann.

Insofern fällt meine Rezension zu Für Kinder Geld anlegen gemischt aus: Inhaltlich kann ich das Buch weitgehend empfehlen. Der Lesernutzen könnte aber insgesamt durch mehr Struktur und Stringenz und teilweise auch durch mehr Sachinformation statt flotter Sprüche und unnötiger Wiederholungen deutlich gesteigert werden.

Rezension zu Für Kinder Geld anlegen - Pin

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Vor fast 30 Jahren habe ich mich in Frankreich verliebt, seitdem reise ich jedes Jahr mindestens einmal dorthin. Da trifft es sich gut, das meine Freundin und Kollegin, die Reisejournalistin Hilke Maunder, ein wunderbares Frankreich-Blog führt, auf dem ich ab und zu einen Gastbeitrag veröffentlichen darf. Obwohl es mich ja manchmal in den Fingern juckt, selbst noch ein Frankreich-Blog zu beginnen … aber mit meinen drei derzeit aktiven Blogs (Tief im Allgäu, Die Briefprofis-Blog und diesem hier) bin ich bereits ziemlich ausgelastet.

Wie dem auch sei, heute ist auf Hilkes Blog mein Gastbeitrag über das Internationale Gartenfestival in Chaumont-sur-Loire erschienen, das wir dieses Jahr schon zum dritten Mal besucht haben. Wie immer war es wunderschön und sehr inspirierend, selbst für eine eher faule Gärtnerin wie mich. Aber lesen Sie selbst …

Falls Sie Lust auf mehr haben: Mein letzter Gastbeitrag auf meinfrankreich.com beschäftigte sich mit den Überresten der Megalithkultur am Golfe du Morbihan in der Südbretagne.

Mein Reiseführer Allgäu mit Kindern ist heute in der Allgäuer Zeitung …

… und das freut mich wirklich sehr. Auch deswegen, weil mein Reiseführer für Familien mit Kindern zwischen drei und dreizehn Jahren von Anfang an sowohl für Urlauber als auch für Einheimische gedacht war. Schließlich suchen auch Allgäuer immer wieder nach Unternehmungen, die mit Kindern gut machbar sind und allen Familienmitgliedern Spaß machen.

Artikel über meinen Reiseführer Allgäu mit Kindern in der Allgäuer Zeitung vom 22.08.2017

Gleich neben dem Artikel über meinen Reiseführer Allgäu mit Kindern ist übrigens ein Bericht über die Sturmschäden nach dem heftigen Gewitter vom letzten Freitag. Das Foto mit dem umgeknickten Baum stammt aus dem Wirlinger Wald bei Kempten. In diesem Waldgebiet befindet sich auch der Buchenberger Bodenlehrpfad, ein netter kleiner Rundweg, den ich für Familien gerne empfehle. Jedenfalls, sobald die Schäden beseitigt sind.

Mein Gastbeitrag auf gold.de: Kindern Geld oder Gold schenken

Goldbarren

Geburt, Taufe, Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, Jugendweihe, Geburtstag: Es gibt viele Anlässe im Leben eines Kindes, bei denen Großeltern, Paten und andere Verwandte vor der Frage stehen, was sie denn bloß schenken sollen.

Soll man Kindern Geld oder Gold schenken?

Viele Kinder haben bereits alles, was sie brauchen, oder sogar noch mehr. Noch ein Computerspiel oder noch ein Fanartikel des Lieblingsvereins löst da vielleicht keine Begeisterung mehr aus. Oft entscheiden Verwandte sich daher dafür, einfach Geld zu schenken. Das ist manchmal schade, weil ein Geldgeschenk eher unpersönlich ist und gerade kleineren Kindern wenig Freude macht. Manchmal ist aber ein Geldgeschenk tatsächlich die beste Wahl. Und zu bestimmten Anlässen ist Gold eine in jedem Sinne noch glänzendere Geschenkidee als Geld. Über diese Fragen habe ich mir im Rahmen eines Gastbeitrags auf gold.de Gedanken gemacht: Geld- und Goldgeschenke für Kinder: Was ist sinnvoll?

Und wie lernen Kinder, mit Geld umzugehen?

Wie man mit Geld am besten umgeht, lernt man, wenn man mit Geld umgeht. Deswegen sollten Kinder spätestens ab der Einschulung Taschengeld bekommen. Zum Thema Warum Grundschüler Taschengeld brauchen habe ich letztes Jahr der Stuttgarter Zeitung ein Interview gegeben. Ab 15 Jahre sollten Teannager wenigstens einen kleinen Nebenjob annehmen. Das Thema „Gelderziehung“ habe ich in meinem – derzeit leider nur noch antiquarisch erhätlichen – Ratgeber So erziehen Sie Ihre Kinder im Umgang mit Geld aufgegriffen.

Natürlich ist es etwas schwieriger, mit seinem Geld auszukommen, wenn man mit dem eigenen Einkommen seinen kompletten Lebensunterhalt finanzieren muss. Spezial an junge Leute, die erstmals in dieser Situation sind, richtet sich mein Ratgeber Niemals pleite! Alles über die ersten eigenen Finanzen (Co-Autorin Cordula Natusch).

Allgäu mit Kindern: ab 31. Juli im Handel

Cover Reiseführer Allgäu mit Kindern

Dieses Projekt hat sich aus diversen Gründen deutlich länger hingezogen als ursprünglich geplant. Zwischendrin dachte ich, wir müssen die Veröffentlichung ins Jahr 2018 verschieben. Aber nach einer intensiven Überarbeitungs-, Satz- und Korrekturphase haben Annette Sievers vom Peter Meyer Verlag und ich es nun doch noch früher hinbekommen: Am kommenden Montag wird gedruckt, ab 31. Juli 2017 ist Allgäu mit Kindern im Buchhandel erhältlich – und damit noch rechtzeitig für alle Familien mit Kindern zwischen drei und 13 Jahren, die ab August ins schöne Allgäu reisen wollen.

Vorbestellbar ist der Reiseführer jetzt schon, zum Beispiel online hier bei Osiander (kein Partnerlink) oder hier direkt beim Verlag.

Übrigens: Weitere Allgäu-Ausflugstipps für Einheimische und Touristen mit und ohne Kinder finden Sie auf meinem Blog Tief im Allgäu. Kleine Videos, die bei meinen Rechercheausflügen entstehen, zeige ich auf meinem gleichnamigen YouTube-Kanal.

Tipp-Sammlung zu Rechtschreibung, Satzzeichen, Behördendeutsch

Profilbild der Briefprofis

Kaum zu glauben, aber das Blog, das ich mit Judith Engst als Die Briefprofis führe, hat gerade seinen 4. Geburtstag gefeiert. Da sind inzwischen so viele Kurztipps, Musterformulierungen und lustige Schnappschüsse zusammengekommen, dass es eine richtige Fundgrube für alle geworden ist, die sich für die Themen Schreiben im Beruf, moderne Korrespondenz und Werbung interessieren.

Um die Sache noch übersichtlicher zu machen, habe ich eine Best-of-Briefprofis-Seite und dazu drei Unterseiten angelegt, auf denen ich die besten bisher erschienen Tipps zu drei wichtigen Themenbereichen verlinkt habe.

Rechtschreibung, Satzzeichen, Behördendeutsch auf www.diebriefprofis-blog.de

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Wie war das doch gleich mit dem Eszett? Nach welchen Regeln wird der Plural gebildet? Wie schreibt man eingedeutschte Wörter korrekt? Das Feld der Rechtschreibung ist weit und liefert auch immer wieder witzige Schnappschüsse für unsere Sammlung.

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Vom Füllwort über den Nominalstil bis zu verschachtelten Bandwurmsätzen und dem übermäßigen Gebrauch des Passivs – aus den Amtsstuben und diversen Kanzleien kommen reichlich Beispiele für sperrige und schwer lesbare Texte. In unserer Beitragssammlung zeigen wir, wie Sie es ganz einfach besser machen.