Tagebuch einer frisch gebackenen Reiseführer-Autorin (Auszug)

Ich lebe seit 21 Jahren im Allgäu und kenne mich hier ziemlich gut aus. Aber nun, da ich den Allgäu-Band der Marco Polo-Reiseführer aktualisiere und überarbeite, stelle ich fest, dass ich doch noch einen gewissen Sighteeing-Nachholbedarf habe. Selbst in Kempten, wohin ich fast wöchentlich fahre, hatte ich einige Museen noch nicht gesehen. In Memmingen sind zwei meiner Kinder geboren worden, aber ich bin noch nie dem „Roten Pfad“ gefolgt und kannte das Antonierhaus nicht. Und warum war ich eigentlich noch nie im Museum der Stadt Füssen? Das ist schon allein wegen seiner Räumlichkeiten im ehemaligen Kloster St. Mang überaus sehenswert!

Außerdem teste ich ab und zu Restaurants, die im jetzigen Band enthalten sind, die ich aber noch nicht kenne und sehe mir Hotels in allen Preisklassen und Gestaltungen an, denn die gehören natürlich auch in einen Reiseführer. Hier sind meine Unternehmungen der letzten vier Wochen:

18.02.2016
Kaufbeuren-Neugablonz: Isergebirgsmuseum (tolles Museum, viel interessanter, als ich gedacht hätte!) und Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie (nett, aber kein Muss)

25.02.2016
Memmingen: Stadtrundgang, Antonitermuseum, Strigel-Museum, Paris-Haus, Restauranttest, Hotelbesichtigung

MM-Hexenturm

28.02.2016
Füssen: Restauranttest, Stadtrundgang, Sebastiansfriedhof, St. Mang-Kloster, Kirche St. Mang, Gemäldegalerien im Hohen Schloss, Hotelbesichtigung

Füssen-St-Mang-Kirche

06.03.2016
Kempten: Führung im Allgäu-Museum (höchst unterhaltsam und interessant!)

12.03.2016
Kempten: Burgenmuseum auf der Burghalde (ein schönes Ziel für Familien), Führung im Alpin-Museum, Restauranttest

Burgenmuseum

17.03.2016
heute Nachmittag geplant in Bad Wörishofen: Kneipp-Museum, Flughafencafé, Hotels besichtigen (den Kurpark, die Therme und den Skyline-Park kenne ich schon)

Für die nächsten drei Wochen stehen weitere Rechercheausflüge nach Marktoberdorf (Fendt-Forum), Bad Hindelang und Fischen, Nesselwang, Illerbeuren (das Bauernhofmuseum wollte ich sowieso schon lange einmal besuchen) und Ottobeuren (Hotels besichtigen, Lokale testen) auf dem Programm. Daneben sind noch Erlebnistouren zu machen und zu beschreiben – hoffentlich wird das Wetter endlich besser! -, jede Menge Adressen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zu überprüfen und und und. Bis zum Abgabetermin Ende April gibt es noch viel zu tun – aber ich kann (noch) nicht behaupten, dass ich das stressig finde. Es macht so viel Spaß!

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